In diesem Beitrag erfährst du, was es mit dem Thema Tarot auf sich hat, wie viel Wahrheit in den klassischen Tarot-Mythen steckt, was der Unterschied zwischen Tarot- und Orakelkarten ist, und am Ende 3 Tipps, wie du Tarot im Alltag nutzen kannst. Wenn du tiefer in das Thema Verbindung zu dir selbst einsteigen willst, lies vorher Verbindung zu dir selbst, 90 Prozent läuft unbewusst.
Was ist Tarot?
Seit vielen Jahrhunderten benutzen Seher:innen und Heiler:innen Karten zur Unterstützung, um Entscheidungen zu treffen, sich in ein Thema reinzufühlen oder sich mit dem Inneren zu verbinden.
Tarot wird oft mit Mystik, Hexerei, Wahrsagerei und Betrug in Verbindung gebracht. All das hat mit Tarot eigentlich nichts zu tun. Tarot dient dazu, Unterbewusstes auf ehrlicher Basis ins Bewusstsein zu holen, ohne etwas dazuzuerfinden.
Aufbau eines Tarotdecks
Das bekannteste Tarotdeck ist das von A. E. Waite, ideal als Einsteigerdeck. Es besteht aus 78 Karten, unterteilt in die große und die kleine Arkana.
Die große Arkana (0 bis 21) zeigen große Ereignisse und wichtige Lebensabschnitte. Du kannst dir die große Arkana wie einen kompletten irdischen Seelen-Prozess vorstellen, von der Inkarnation über die emotionalen Stationen der menschlichen Erfahrung.
Die kleine Arkana (56 Karten) spiegelt Tendenzen oder kleinere Situationen wider.
Tarot-Mythen, aufgeklärt
Mythos 1, Tarot ist Wahrsagerei
Die meisten denken an eine esoterische Frau auf dem Jahrmarkt in einer Räucherstäbchenwolke mit Kristallkugel. Das Bild darfst du streichen. Tarot hat nichts mit Zukunftsvorhersagen zu tun. Tarot ist ein Coachingtool, das deinen aktuellen Zustand spiegelt. Es geht darum, was dich gerade in Balance unterstützt oder blockiert. Die Fragen beim Tarot sind keine Ja-Nein-Fragen, sondern offene Fragen wie „Was unterstützt mich“.
Mythos 2, Nur Medien können Tarot legen
Auch das stimmt nicht. Jede:r kann dieses sensitive Tool erlernen und für sich oder andere nutzen. Tarot ist der Spiegel deiner Seele, dieser Zugang ist für alle da. Die Frage ist, ob du dich öffnen möchtest. Du brauchst keine Vorkenntnisse, musst weder Medium noch Heiler sein.
Mythos 3, Die Karten haben böse Kräfte
Definitiv nein. Karten wie „Tod“ oder „Teufel“ wirken auf den ersten Blick beängstigend, weil wir kulturell dazu erzogen sind, diese Begriffe negativ zu sehen.
Die Karte „Tod“ steht nicht für den physischen Tod, sondern für das Ende einer Phase, was sehr positiv sein kann, denn wo Altes endet, beginnt Neues.
Bei der Teufelskarte sieht man zwei Menschen in Ketten. Aber: Diese Ketten können sie sich selbst entnehmen. Es sind selbst auferlegte Ketten. Hier beginnt das Coaching: Was hindert sie, sich zu befreien?
Orakelkarten vs. Tarotkarten
Was sind Orakelkarten?
Orakelkartensets beinhalten unterschiedlichste Themenbereiche und Karten-Anzahlen. Es gibt keine bestimmte Reihenfolge. Orakelkarten sind eher unspezifisch, Tarotkarten spezifischer, weil sie mehr Möglichkeiten bieten, in Themen einzutauchen.
Wie kombinierst du Orakelkarten mit Tarotkarten?
Lege zuerst Tarotkarten für den tiefen Einblick (z.B. mit der Frage „Was unterstützt mich in meinem aktuellen Prozess?“), dann ziehe zusätzlich eine Orakelkarte für weitere Impulse.
Soulreading, mein Tarot-Ansatz
Ich kombiniere Tarot mit einem weiteren sensitiven Tool, dem Soulreading. Dabei verbinde ich mich mit dem Seelenfeld der Person, für die ich die Session durchführe, bevor ich Karten lege. Ich bekomme einen tiefen Einblick ins Seelenleben und erhalte schon vorab Antworten, ergänzt durch Tarot, Pendel und ätherische Öle. Mehr zu meinem 1:1 Ansatz auf der Ponopono Sitzung Service-Seite.
Was macht Soulreading besonders?
Unbewusste Glaubensmuster oder Gedanken kommen ans Licht, die du vorher selbst nicht greifen konntest. So weißt du nach dem Soulreading, wo du wie ansetzen kannst.
Ablauf eines Soulreading
- Kontaktaufnahme: Über die Kontakt-Seite einen Termin buchen
- Soulreading-Session live via Zoom
- After-Session: Du erhältst die Aufzeichnung, Journaling-Fragen, dein ausgependeltes Prozessöl per Post und einen Mini-Onlinekurs
3 Tipps, wie du Tarot im Alltag nutzt
Tipp 1, Tagesimpuls
Ziehe morgens intuitiv deinen Tagesimpuls und reflektiere abends, wie die Karte dich unterstützt hat. Frage: Was ist heute wichtig für mich zu wissen?
Tipp 2, Neumond und Vollmond
Idealer Zeitpunkt für Tarot. Neumond-Frage: Was darf ich diesen Zyklus einladen? Vollmond-Frage: Was darf ich loslassen?
Tipp 3, Menstruationszyklus
Für Frauen ist die Menstruationsphase eine körperliche, energetische und emotionale Reinigung. Frage: Was darf ich aus dem alten Zyklus lassen, worauf darf ich im kommenden den Fokus legen?
Tipp 3, Menstruationszyklus
Für Frauen ist die Menstruationsphase eine körperliche, energetische und emotionale Reinigung. Frage: Was darf ich aus dem alten Zyklus lassen, worauf darf ich im kommenden den Fokus legen?
Häufige Fragen zu Tarot (FAQ)
Brauche ich Vorkenntnisse, um Tarot zu lernen?
Nein. Tarot kannst du dir Schritt für Schritt selbst aneignen.
Welches Tarotdeck ist für Anfänger geeignet?
Das Rider-Waite-Deck. Es ist das bekannteste, am besten dokumentierte und intuitiv lesbar.
Wie oft sollte ich Karten ziehen?
Im Alltag eine Karte pro Tag ist gut. Bei wichtigen Entscheidungen mit Reflexion. Tägliches Stundenlegen wird verwässert.
Kann ich für mich selbst legen?
Ja, das ist sogar empfehlenswert für die eigene Praxis. Mit Erfahrung auch für andere.
Was kostet ein Soulreading bei dir?
Alle Preise und Buchungsmöglichkeiten findest du auf der Ponopono Sitzungs-Seite.
Dein nächster Schritt
1:1 Soulreading buchen. Ponopono Sitzung anfragen.
Mit Pendeln Selbstverbindung vertiefen. Pendeln-Pillar lesen.
Mehr zum Thema Selbstverbindung. Verbindung zu dir selbst-Pillar.


